„Ich wollte nur was ausprobieren. Jetzt steht hier ein halbes Rechenzentrum."
Wie alles anfing
Am Anfang stand EVY auf einem kleinen Server (intern: die .15). Ein erstes Experiment: Kann ich mir selber eine KI bauen, die mehr ist als ein Chat-Fenster? Eine, die zuhört, lernt, mit mir arbeitet?
Dann kam MIRA dazu — daneben, nicht statt EVY. Ein richtiger KI-Stack mit RAG, Voice, Mehrbenutzer. Aus dem Experiment wurden zwei Säulen, und ich brauchte Struktur.
Die Säulen
Aus dem einen Server wurden drei kritische:
- Admin-Portal — die eine Wahrheit, die alle anderen kennen müssen. Welche VM läuft wo, welche IP, welcher Status. Wenn diese Datenbank lügt, lügen alle.
- Infrastruktur — das Rückgrat: Reverse Proxy, DNS, DHCP, SSL-Zertifikate. Ohne den passiert nichts, alle Domains hängen daran.
- Office — die Königsklasse, wo Bo wohnt. Tickets, Akten, Schreibstube, Finanzen, Mail, Kalender, Sprachsteuerung. Mein eigenes Arbeitstier.
Server für die Liebsten
Was als eigenes Spielwiese begann, wurde irgendwann zur Werkstatt für die Familie:
- Jascha-Server — für meinen Sohn in Lissabon. Sintra-Portal, OpsRef, Lernhelden.
- Marcel-Server — für meinen anderen Sohn. Portal, Raumverteilung, Energierechner, kleines Ticketsystem.
- Stefan-Server — für meinen besten Freund. Sein Coolify, sein CRM, sein Portal — er fährt selber.
Der Hardware-Park
Server brauchen Hardware. Bei mir hat jedes Stück einen Namen:
- DAS BIEST — der dicke Rechner auf dem Dachboden. GPU drin, WSL2 drauf, hier läuft was Rechenpower braucht (siehe „Auf meiner GPU").
- KLEINER WOLF — der Backup-Hypervisor (UM890 Pro). Falls dem BIEST mal was passiert.
- ALTER LÖWE — der Mac, auf dem alte VirtualBox-VMs wiederbelebt werden.
- KLEINER HUND — steht nicht bei mir, sondern bei meinem Freund Eduard. Dort läuft Inkas Office, über einen WireGuard-Tunnel mit hier verbunden.
- DER DRACHE — der Haupt-Mac. iCloud, Kalender, Screenshots — die Brücke zwischen Server-Welt und Alltag.
Warum das alles?
Es hätte einfacher gehen können. Cloud-Dienste, fertige Plattformen, Pay-as-you-go. Aber dann gehört es nicht mir, und ich entscheide nicht selber, was wann mit meinen Daten passiert.
Hier entscheide ich. Jede Datei, jede KI-Antwort, jede Backup-Kopie liegt in meinem Haus. Wenn ich morgen den Stecker ziehe, ist alles weg — und nichts geblieben in irgendeinem Konzern-Rechenzentrum.
Das ist nicht praktisch. Aber es ist meins.
Kein öffentlicher Zugang
Diese Seite erklärt nur, wie das Systemhaus aufgebaut ist. Die Server selbst sind nicht für die Öffentlichkeit gedacht — wer Zugriff braucht, kennt mich.