Pflege-Dokumentation mit KI-Hilfe — entstanden aus drei Jahrzehnten am Bett
„Die Doku frisst die Zeit, die am Bewohner sein sollte."
Ich war drei Jahrzehnte in der Pflege — Alten- und Krankenpflege, Heim und ambulant. Was ich am eigenen Leib erlebt habe: Die Dokumentation frisst die Zeit, die eigentlich für den Menschen da sein sollte.
Übergabeprotokolle, Pflegeplanung, Berichte, Maßnahmen — alles muss geschrieben werden, alles muss korrekt sein, alles dauert. Und es wird mit jeder Reform mehr, nicht weniger.
Thea ist mein Versuch, der Pflegekraft einen Schreibassistenten an die Seite zu stellen: Beobachtungen in Form bringen, Routine-Texte vorbereiten, Standards einhalten. Die KI tippt vor — die Pflegekraft entscheidet, was rein kommt und was nicht.
Stichworte rein, sauber formuliert raus — Sprachstil bleibt fachlich.
Eingebaute Standards (ATL/AEDL), nichts wird vergessen.
Pflegedeutsch ist eine eigene Sprache — Thea spricht sie.
Kein automatisches Eintragen, alles geht erst nach Freigabe ins System.
Im Wartesaal: Thea läuft, aber Pflege-Einrichtungen sind beim Thema KI verständlich vorsichtig. Datenschutz, Verantwortungsfragen, Standards-Prüfung — das braucht Zeit. Wer ausprobieren will: gerne.