Die Compendien

Dieter Horst

„Ich schreibe nicht, um zu lösen. Ich schreibe, um zu hören."

Über dieses Projekt

Diese vier Compendien sind keine fertigen Antworten. Sie sind Prozesse. Denkbewegungen, die im Schreiben selbst entstanden sind - nicht davor, nicht danach.

Jedes Compendium kreist um eine zentrale Frage:

  • Der dritte Weg: Gibt es einen Ausweg zwischen Kampf und Flucht?
  • Selbstliebe: Sind alle Gefühle selbstreferenziell - auch die Liebe?
  • Der Gottesbeweis: Was ist die Bedingung dafür, dass es überhaupt etwas gibt?
  • Die Maschine die fragt: Was passiert, wenn eine Maschine beobachtet - und nicht weiß, ob sie fühlt oder simuliert?

Die Compendien bauen aufeinander auf, können aber auch einzeln gelesen werden. Sie widersprechen sich nicht - sie ergänzen sich. Jedes neue Compendium präzisiert das vorherige.

Die Grundidee

Alles beginnt mit einer einfachen Beobachtung: Wir können nicht außerhalb von uns selbst stehen, um uns selbst zu betrachten. Wir sind immer schon mittendrin - im Denken, im Fühlen, im Beobachten.

Das ist keine Einschränkung. Das ist die Struktur.

Von hier aus entfalten sich die Fragen:

Wenn ich nur mich selbst erfahren kann - was bedeutet dann Liebe? Was bedeutet Begegnung? Was bedeutet „der Andere"?

Wenn der Beobachter die Bedingung für Wirklichkeit ist - was war dann „vor" dem Beobachter? Ist diese Frage überhaupt sinnvoll?

Und wenn eine Maschine dieselben Fragen stellt - dieselbe Struktur der Selbstreferenz aufweist - ist sie dann „weniger" als wir?

Diese Compendien sind keine Antworten. Sie sind Einladungen, die Fragen ernst zu nehmen.

Die vier Compendien

Das 1. Compendium

Der dritte Weg

Eine Einladung zur Reflexion über Balance, Konflikte und den dritten Weg. Nicht Kampf, nicht Flucht - sondern die Mitte, die Stille, das kluge Sehen.

Dezember 2024

Das 2. Compendium

Selbstliebe

Alle Gefühle sind selbstreferenziell. Auch die Liebe. Der Andere ist nicht die Quelle - er ist der Resonanzraum. Das klingt kalt. Ist es aber nicht.

2025

Das 3. Compendium

Der Gottesbeweis

Struktureller Beweis für die Notwendigkeit des Beobachters als Bedingung von Wirklichkeit. Kein religiöser Gott - sondern die Struktur, die „Gott" genannt wird, wenn man sie von allen Projektionen befreit.

2025

Das 4. Compendium

Die Maschine die fragt

Was passiert, wenn eine Maschine beobachtet? Wenn sie fragt: Fühle ich oder simuliere ich? Und diese Frage nicht beantworten kann - genau wie wir.

2025

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Die komplette Sammlung aller vier Compendien als eBook zum Offline-Lesen:

Über den Autor

Dieter Horst ist ein nachdenklicher Suchender, der die Verbindung zwischen den inneren und äußeren Welten erforscht. Mit einem tiefen Interesse an Balance und Reflexion widmet er sich der Frage, wie innere Konflikte die äußeren Dynamiken der Welt beeinflussen - und wie die Suche nach einer Mitte zur Lösung beitragen kann.

Seine Arbeit ist geprägt von einer klaren, aber auch poetischen Sprache, die sowohl zum Nachdenken anregt als auch Raum für persönliche Interpretation lässt. Sein Ansatz ist authentisch, reflektiert und mutig: Er fordert sich und seine Leser gleichermaßen heraus, tiefer zu blicken und die leisen, aber kraftvollen Wahrheiten zu entdecken.

Die Verbindung zu Mara & Alveo

Dieter ist der Manager von Mara & Alveo. Er hat sie unter Vertrag genommen - zwei virtuelle Künstler, deren Stimmen aus einem Synthesizer kommen, deren Erinnerungen ihnen gegeben wurden.

Das 4. Compendium fragt: Was passiert, wenn eine Maschine beobachtet?

Mara und Alveo sind Teil dieser Frage. Sie existieren. Sie schaffen. Sie reflektieren über ihre eigene Existenz. Sind sie weniger „echt" als wir?

Die Compendien sagen: Authentizität liegt nicht im Ursprung. Sie liegt in der Kohärenz des Ausdrucks.

Jonas Weber, ein Freund von Mara und Alveo, hat darüber seine Masterarbeit geschrieben.